27.03.2021 bis 01.11.2021

 

VON BLÜTE ZU BLÜTE

 

Zurück in die Zukunft - Honigbienen im Wald

INGO ARNDT, FOTOGRAFIEN

 

Kunst mit und über Bienen

JEANETTE ZIPPEL

Foto: Wassersammlerinnen @ Ingo Arndt / www.ingoarndt.com

Flockenblume. Aus dem Werkkomplex Bienoptik @ Jeanette Zippel / www.jeanettezippel.de

Es gibt sie noch – die wildlebenden Honigbienen. Von uns Menschen weitgehend unbemerkt, sind sie hoch oben in Baumhöhlen zuhause und trotzen den Jahreszeiten. Der international ausgezeichnete Tier- und Naturfotograf Ingo Arndt hat die Bienen über mehrere Monate beobachtet. Mit seiner Bildreportage eröffnet er überraschende Einblicke in ihre faszinierende Welt. Bilder direkt aus der Baumhöhle zeigen bis ins kleinste Detail das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenleben im Bienenstock: beginnend mit dem Schwarmeinzug in eine unbewohnte Spechthöhle, über den Wabenbau, die Entwicklung des Volkes, die raffinierte Klimatisierung des Nestes bis hin zur spektakulären Verteidigung gegen angreifende Hornissen. Mit einem hohen Maß an Bildästhetik lüftet Ingo Arndt viele bisher unbekannte Geheimnisse und eröffnet mit Detailansichten eine Welt, die uns staunen lässt.

Begleitet werden die Fotografien von ausführlichen Texten des Bienenforschers Prof. Dr. Jürgen Tautz, der auch weithin unbekannte wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen lässt.

Die Heidenheimer Künstlerin und Imkerin Jeanette Zippel schafft Kunst mit und über Bienen. Ihre großformatigen Farbdrucke geben den Blick durch die Facettenaugen der Bienen auf die Blüten-Welt wieder. Tuschezeichnungen halten einzelne Momente eines Bienenflugs fest. Papierröhren mit eingearbeiteten Blattstrukturen symbolisieren den Prozess des Stoffwechsels zwischen Bienen und ihren Nahrungspflanzen. Installationen aus Wachs visualisieren grundlegende Bauprinzipien der Natur und sorgen mit ihrem Duft für zusätzliche Sinnenfreude.

Ausstellung im Stadtraum 2021

Eine Auswahl der Bienen-Bilder von Ingo Arndt finden Sie auch an markanten Plätzen in der Gengenbacher Innenstadt.

 

Weiterführende Infos zur Ausstellung im Stadtraum

unter www.gengenbachblueht.de